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Akuter vs. chronischer Stress


Wenn dem Organismus Gefahr droht, wird er in Alarmbereitschaft versetzt. Dies dient dazu, sich der Situation bestmöglich anzupassen und schnell reagieren zu können. Wie Hans Selye in den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts herausfand, lösen ganz unterschiedliche Stressoren die gleiche Stressreaktion im Körper aus: Der Blutdruck steigt an, die Pupillen weiten sich, die Bronchien erweitern sich und der Blutzuckerspiegel steigt an. All dies kann den Organismus optimal bei akuten Stressreaktionen unterstützen. In unserer Vorgeschichte waren das zumeist Kampf- oder Fluchtreaktionen. Heute sind es vor allem unkontrollierbare, unvorhersehbare oder neue Situationen, die länger andauern und uns auch permanent unter Stress setzen können.


Gefährlich wird Stress dann, wenn er chronisch wird.

 

Generell ist die Reaktion auf akuten Stress sinnvoll und sichert das Überleben, zumindest dann, wenn Kampf- oder Fluchtreaktionen erfolgreich sein müssen. Dauert die Stressbelastung über einen längeren Zeitraum an oder treten Stressoren sehr häufig auf, werden Organismus und dessen Anpassungsleistung schnell überfordert. Er befindet sich in einem dauerhaften Belastungszustand. Wer ständig chronisch gestresst ist, hat ein höheres Risiko, an stressbezogenen Gesundheitsstörungen wie Bluthochdruck, Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes Typ II, Übergewicht, Angststörungen, Depressionen, Burnout, Schmerzstörungen wie Fibromyalgie, entzündliche Erkrankungen wie Rheuma oder auch Störungen des Verdauungssystems zu erkranken.

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